Über uns

An wen richtet sich das ReiseLabor, worum geht es hier?

Das ReiseLabor ist ein multimediales Magazin für Entdecker und solche, die es werden wollen. Es richtet sich an Menschen, die während ihrer Reise oder ihres Urlaubs nicht nur ihre wohlverdiente Erholung suchen, sondern sich auch anregen lassen möchten, die Pfade des Gewohnten zu verlassen.

»Wir leben in einer wundervollen Welt, die voll Schönheit, Charme und Abenteuer ist. Die Abenteuer, die wir erleben können, enden nie, wenn wir sie nur mit offenen Augen suchen.«

Diese Worte werden Jahawarlal Nehru zugeschrieben, dem ersten indischen Ministerpäsidenten und Wegbegleiter Mahatma Ghandis. Und ganz in diesem Sinn wollen wir uns dem Thema Reisen widmen. Es geht uns darum, neu sehen, neu erfahren zu lernen. Die eigentlichen Orte stehen nicht unbedingt im Vordergrund.

Die Orte stehen nicht unbedingt im Vordergrund? Aber es gibt doch so tolle Gegenden?

Orte wie die Victoria-Falls, das Amazonasbecken, pazifische Atolle – es gibt unzählige wunderschöne Gegenden zu sehen, spannende Menschen kennen zu lernen und Abenteuer zu durchleben. Aber vielleicht finden wir die Faszinationen auch genau vor unserer Haustür oder letzten Endes in uns selbst, wenn wir in der Lage wären, unsere Augen zu öffnen.

Heißt das, wir sollen nur noch zuhause bleiben und nie mehr verreisen?

Nein. Möglicherweise müssen wir sogar erst einmal in Tokio oder Timbuktu gewesen sein, um die alltäglichen Dinge, Menschen und Ereignisse um uns herum wieder neu sehen und schätzen zu können. Oft sehen wir allerdings auch viele Dinge an solch entfernten Orten nicht. Sie bleiben uns verborgen, weil wir vielleicht auch – oder gerade – abseits des Gewohnten alles durch unsere Brille der uns Halt gebenden eingeschliffenen Sichtweisen sehen, wir uns vor dem Fremden verschließen oder vielleicht aus Gründen, die nichts mit uns zu tun haben.

Unser Ziel ist es, mal eine andere Brille aufzusetzen, neu zu sehen, neu zu erfahren – egal ob es während einer Rucksacktour durch die Anden, einem Familienurlaub auf den Kanaren oder daheim auf dem Weg zur Arbeit ist.

Okay, und wie will das ReiseLabor das machen?

Wir wollen Menschen vorstellen, die die Welt auf besondere Art und Weise gesehen und bereist haben oder dies gerade tun. Vielleicht können wir so neue Wege lernen, die Welt zu entdecken. Wir werden Beiträge über ungewöhnliche Orte, Reisemöglichkeiten und Unterkünfte schreiben, über Veranstaltungen und Diashows berichten usw.

Langfristig planen wir Workshops zu Reisen und Schreiben und Reisefotografie. Wir denken, dass man durch das Schreiben und das Fotografieren sich anders, intensiver und bewusster mit etwas auseinandersetzt und so viel Neues in der Welt entdecken kann.

Also hat das ReiseLabor nichts mit Durchfall oder Tropenkrankheiten zu tun?

Äh, nicht willentlich.

Und dann hat das ReiseLabor auch überhaupt nichts mit einem Labor gemein?

Doch, auf jeden Fall! Nehru äußert sich im zweiten Teil seiner Aussage mit einer Einschränkung: »Die Abenteuer, die wir erleben können, enden nie, wenn wir sie nur mit offenen Augen suchen.« Auch er wusste, dass wir oft blind durch die Welt gehen. Wir müssen also, erstens, suchen (= forschen = reisen = aktiv werden) und uns, zweitens, fragen:

»Wie können wir unsere Augen öffnen?«

Im Sinne eines Labors werden wir und alle, die zum ReiseLabor beitragen, auf unseren Reisen in fern, nah und in uns selbst als auch in der Art, wie wir online Geschichten erzählen können, experimentieren, entdecken, ausprobieren, unter die Lupe nehmen, in den Scanner schieben, in der Petrischale züchten, uns austauschen und – nebenbei – viel Spaß dabei haben.

Und falls wir die eine oder andere Antwort auf unsere Frage oder zumindest eine kleine Spur finden, gelangen wir vielleicht wieder zum ersten Teil von Nehrus Aussage:

»Wir leben in einer wundervollen Welt, die voll Schönheit, Charme und Abenteuer ist.«