Seit Juri Gagarins Flug mit dem Raumschiff Wostok beginnen wir, den Weltraum zu erkunden. Bisher haben nur einige wenige Menschen seit dem denkwürdigen Ereignis im Jahr 1961 die Erde verlassen. Liest oder sieht man Interviews mit diesen Astronauten, scheint klar zu werden, dass die Menschheit auf dem Weg ins All eine wundervolle Entdeckung macht: wie schön, kostbar und erhaltenswert unser eigener Planet ist. Im Rahmen einer ARTE-Dokumentation über die Eroberung des Weltalls äußert sich die kanadische Astronautin Julie Payette so:
»Wenn man unseren Planeten aus dem Weltall sieht, ist es unmöglich, nicht vollkommen überwältigt von seiner Schönheit, aber auch von seiner Zerbrechlichkeit zu sein. Es ist wirklich sehr eindrucksvoll! Du spürst, die Erde ist einzigartig! Es gibt nur diese eine, die wir uns mit sieben Milliarden Menschen teilen. Egal wo wir geboren sind, welche Sprache wir sprechen und welcher Religion wir angehören: Wir sitzen alle im selben Weltraumboot auf dem Weg in die Zukunft, und dieses Boot heißt Erde. Das ist sehr beeindruckend!«
Die Bootmetapher hat uns, das ReiseLabor, zu dem Video "Inseln – Die Sicht des Raumfahrers" inspiriert. Inseln – so sehen zumindest wir das – sind wunderbare, vielfältige Kosmen und Mikrokosmen auf unserem Planeten. Und sie scheinen uns besonders gefährdet und erhaltenswert.
Alle Bilder: NASA Earth Observatory


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